Herzlich willkommen …

Hervorgehoben

… auf dem Wissenschaftsblog der Universitätsmedizin Halle (Saale)!

Hier finden Sie in loser Folge aktuelle Berichte aus den Bereichen Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dazu zählen Interviews, Porträts, Reportagen, aber auch Preisverleihungen und Veranstaltungshinweise.

Der Wissenschaftskalender weist auf Veranstaltungen (in Halle, aber auch außerhalb) primär für Wissenschaftler, medizinische und naturwissenschaftliche Kolleginnen und Kollegen und Studierende hin und kann exportiert werden, beispielsweise in den Outlook- oder Google-Kalender, aber auch iCal von Apple sowie andere Apps. Er kann somit in den eigenen Kalender integriert werden.Für öffentliche Patientenvorlesungen oder Führungen der Universitätsmedizin Halle (Saale) konsultieren Sie bitte diesen Veranstaltungskalender.

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Der Blog ist eine Ergänzung zur Internetpräsenz der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Halle (Saale):
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Nächster Filmabend der Reihe „eMERgency in cinema“ am 25. Juli

Der Roadmovie „Simpel“ (2017) ist Gegenstand des nächsten Filmabends in der Reihe „eMERgency in cinema – Medizin, Ethik & Recht im Film“. Gezeigt wird er am 25. Juli 2018 im Luchs.Kino am Zoo.

Wie immer ist auch diesmal ein Experte dabei, der eine Einführung zum Film gibt und hinterher als Diskussionspartner zur Verfügung steht. Diesmal ist das Prof. Dr. Georg Theunissen. Er ist Lehrstuhlinhaber für  Geistigbehindertenpädagogik und Pädagogik bei Autismus am Institut für Rehabilitationspädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Für letzteres hat er sogar die erste Professur im deutschsprachigen Raum. Er ist Vertreter des  Empowerment-Konzepts in der Behindertenarbeit und einer Inklusion im Sinne  uneingeschränkter Zugehörigkeit und Nicht-Aussonderung behinderter Menschen aus der Gesellschaft.

Zum Film:

Ben und Barnabas sind zwei unzertrennliche Brüder. Der geistig behinderte Barnabas, von allen Simpel genannt, lebt in seiner ganz eigenen Welt. Der Vater hat vor langer Zeit die Familie verlassen und will von seinem behinderten Sohn nichts wissen. Ben muss
sich sowohl um seinen Bruder als auch um seine kranke Mutter kümmern. Nach dem Tod der Mutter fliehen Ben und Simpel vor der Polizei, die Barnabas in ein Heim für geistig behinderte Menschen bringen will. Sie machen sich aus der norddeutschen Provinz auf den Weg nach Hamburg. Dies ist der Auftakt für ein Abenteuer zwischen emotionaler Rührung und Überforderung. Das Roadmovie ‚Simpel‘ ist eine Verfilmung des 2004 erschienenen gleichnamigen französischen Jugendbuchs von Marie-Aude Murail. Mit der Reise zweier ungleicher Brüder werden Themen von Familie und Freundschaft, des Erwachsenwerdens, der Emanzipation von den Eltern, von Verantwortung und Pflichtgefühl, von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen sowie Selbstbestimmung und Autonomie verhandelt. Die zum Teil komödiantische Inszenierung und die Besetzung der Hauptrolle mit einem nicht behinderten Schauspieler fordern dabei zur Diskussion der filmischen Darstellung der Lebenswelt und Lebenswirklichkeit behinderter Menschen heraus. Daran knüpft sich die generelle Frage nach den Potenzialen des Mediums Film zur Verhandlung von Diversität, Toleranz und Akzeptanz des Andersseins.
(Darsteller: David Kross, Frederick Lau, Emilia Schüle, Axel Stein; Regie: Markus Goller)

Der Eintritt für den Film kostet 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro.

Weitere Informationen auch unter: https://blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema

Reha-Wiki „EDgar“ liefert strukturiertes Material für Lehrende in der Rehabilitation

Die Startseite des Reha-Wiki „EDgar“

Wie kann man didaktisch gute Lehrveranstaltungen für den Bereich Rehabilitation gestalten? Welche Inhalte sollten und müssen vermittelt werden und wie kann dies auch interaktiv geschehen?

Da kann die Online-Plattform „EDgar“ helfen. Es liefert strukturiertes, didaktisch aufbereitetes Material, das eine multiprofessionelle, praxisnahe und interdisziplinäre Lehre in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Studierende aber auch verschiedene Berufsgruppen des Reha-Sektors ermöglicht. Dafür ist die Plattform technisch als „MediaWiki“ umgesetzt worden und in vier Themenportale gegliedert: Lehr- und Lernziele, Lehr- und Lernmethoden, Lehrmaterialien und Glossar.

Die Plattform richtet sich vor allem an hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten deutscher Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die im Bereich Rehabilitation tätig sind. Daher auch der Name EDgar, der für „Entwicklung einer für Dozenten frei verfügbaren Datenbank mit strukturierten rehabilitationsbezogenen Lehrmaterialien“ steht. Die Basis bilden die kürzlich, unter der Mitarbeit von Projektleiter Prof. Dr. Wilfried Mau, revidierten kompetenzbasierten Lernziele des Querschnittbereichs Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren. Weiterlesen

Wissenschaftler der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gehören zu den meistzitierten

Wissenschaftler der Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Halle (Saale) gehören zu den meistzitierten deutschen Wissenschaftlern in den Bereichen Humangenetik und klinische Neurowissenschaften im Zeitraum 2012 bis 2016. Das schreibt das „Laborjournal“ (www.laborjournal.de).

Besonders herausragend ist Platz 1 in den zehn meistzitierten wissenschaftlichen Publikationen unter deutscher Beteiligung im Zeitraum 2012 bis 2016. Dabei handelt es sich um ein Paper im renommierten Fachjournal „Nature“ zu Schizophrenie-assoziierten Gen-Orten (24. Juli 2014, DOI: 10.1038/nature13595). Aber auch eine weitere Publikation ist in den Top Ten vertreten: Ein Artikel im zum Nature-Verlag gehörenden Journal „Nature Genetics“ über elf neue genetische Orte, die anfälliger für eine Alzheimer-Erkrankung machen (Dez. 2013, DOI: 10.1038/ng.2802).

In der Liste der 50 meistzitierten Köpfe aus Deutschland im Bereich klinische Neurowissenschaften sind außerdem allein drei hallesche Vertreter zu finden. PD Dr. Ina Giegling auf Platz 26, Dr. Bettina Konte auf Platz 50 und Prof. Dr. Dan Rujescu, der als einziger aktueller Klinikdirektor einer Psychiatrie mit Platz 8 in den Top Ten zu finden ist. Des Weiteren ist er auf Platz 26 in der Rubrik meistzitierte Köpfe in der Humangenetik zu finden. „Das ist schon sehr beachtlich und zeigt, welche Fachgebiete von unserer Forschung beeinflusst werden“, sagt Rujescu. „Wenn man betrachtet, in welchem Umfeld wir uns bewegen, können wir sehr stolz auf diese Platzierungen sein.“ Immerhin befinde man sich in guter Gesellschaft mit großen, renommierten Forschungszentren und Instituten der gesamten Breite der Hirnforschung und nicht nur der Psychiatrie, die in vielen Fällen personell und finanziell besser ausgestattet seien.

Die Basis für das Ranking, das kürzlich veröffentlicht wurde, bildet die Datenbank „Web of Science“. Berücksichtigt worden seien Artikel mit mindestens einem im deutschsprachigen Raum ansässigen Autoren sowie Forschende, die hauptsächlich in Fachblättern der Humangenetik beziehungsweise Klinischen Neurowissenschaften publiziert hatten oder an einer Einrichtung mit dieser Ausrichtung arbeiteten.

Theoretisch spitze. Praktisch auch! Bis 15. Juli für „Evidenzbasierte Pflege“ bewerben

Der Countdown läuft! Wen es nach dem Abitur in einen Beruf im Gesundheitswesen zieht und der aber zudem auch studieren möchte, für den ist das Studium „Evidenzbasierte Pflege“ an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg genau das richtige. Bis zum 15. Juli kann man sich dafür noch bewerben, Studienbeginn ist dann im Oktober.

Der Studiengang bietet einen Bachelorabschluss in Pflegewissenschaft, einen Berufsabschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger/in und die gesetzlich verankerte Genehmigung, später heilkundliche Tätigkeiten zu übernehmen. Was es damit auf sich hat und wo es weitere Informationen gibt, ist im neuen Film zum Studiengang zu erfahren:

Lange Nacht der Wissenschaften an der Unimedizin: 80 Blutspenden, 20 Stammzellspende-Registrierungen und 582 Euro für den Förderverein

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 6. Juli 2018 ist an der Universitätsmedizin Halle (Saale) auch an andere gedacht worden. So haben allein zwischen 18 und 21.30 Uhr 80 Besucherinnen und Besucher Blut gespendet. „Darüber freuen wir uns sehr, denn diese Spenden werden gebraucht. Nach Beginn der Sommerferien fängt bei uns das „Sommerloch“ an und geht erfahrungsgemäß die Spendebereitschaft zurück“, sagt Dr. Manfred Kiese vom Zentrum für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Halle (Saale).

20 der Blutspender/innen haben sich zudem als potenzielle Knochenmark-Stammzellspender/innen registrieren lassen und können somit vielleicht irgendwann Menschen helfen, die an Erkrankungen des blutbildenden Systems wie beispielsweise Leukämien leiden.

Doch auch der Förderverein des halleschen Universitätsklinikums kann sich über finanzielle Unterstützung freuen. Organisiert von der stellvertretenden Leiterin der Stabsstelle für Angewandte Pflegeforschung, Susanne Gerhardt, hat ein Bücherbasar 582 Euro erbracht. „Wir haben etwa 200 Bücher verkauft“, sagt sie. Zum Verkauf standen Bücher aus der ehemaligen Patientenbibliothek des Universitätsklinikums aus mehreren Jahrzehnten und zahlreichen Genres, darunter auch die ein oder andere Rarität. Der Förderverein engagiert sich sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für einzelne Kliniken, Projekte und die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren am Freitag bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Universitätsmedizin Halle (Saale) zu Gast. Das Angebot von Führungen wurde rege angenommen, ebenso wie die verschiedensten Mitmachaktionen, wie beispielsweise Riech- oder Gleichgewichtstests, Wunden nähen oder OP-Techniken ausprobieren.

Auch wie Roboter die Krankenversorgung unterstützen und Teil der Forschung sind, konnte man erfahren. Ein weiterer Magnet war wie immer der Rettungshubschrauber, in dem man auch selbst auf dem Pilotensitz Platz nehmen durfte.

Nächster „eMERgency in cinema“-Filmabend

Der nächste Film der Veranstaltungsreihe „eMERgency in cinema – Medizin, Ethik & Recht im Film“ steht in den Startlöchern. Am Mittwoch, dem 20. Juni 2018, wird Andreas Dresens Film „Halt auf halber Strecke“ gezeigt.

Diesmal wird der Film durch eine Einführung und Diskussion mit Prof. Dr. Jan Schildmann (Direktor) und Dr. Florian Bruns, beide vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg begleitet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Klinische Ethik, Ethik der Forschung mit  Menschen, Norm und Empirie in der Medizinethik (Schildmann) bzw. ethische Fragen am Lebensende (Bruns).

Zum Film: Frank Lange ist ein 44jähriger, durchschnittlicher Familienvater, mit Reihenhaus, Frau und zwei Kindern. Sein durchschnittliches Leben bricht plötzlich zusammen, als bei ihm ein bösartiger und inoperabler Gehirntumor diagnostiziert wird.

Er dokumentiert das Fortschreiten seiner Krankheit mit dem eigenen Smartphone. Während seine Familie zunehmend mit der Situation überfordert ist, verliert Frank immer öfter die Orientierung und unterliegt, gezeichnet durch die Krankheit und Einnahme
von Schmerzmitteln, einer starken Persönlichkeitsveränderung.

Andreas Dresens Film dokumentiert mit einfühlsamer Nähe und beeindruckendem Realismus Krankheit und Sterben seines Protagonisten. Was dieser Prozess nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für dessen Familie bedeutet, wird vor allem durch die großartigen Hauptdarsteller greifbar. Durch Laiendarsteller erhält der Film zudem eine Authentizität, die so im Kino nur selten zu erleben ist. „Halt auf freier Strecke“ zeigt die banalen und grausamen Momente des Sterbens ebenso wie Momente von Wärme, Würde und Barmherzigkeit, um die die Familie zunehmend kämpfen muss.

Alle Veranstaltungen finden im Luchs.Kino am Zoo statt.
Der Eintritt beträgt 7 € bzw. 5,50 € ermäßigt.

Weitere Informationen im Wissenschaftskalender hier auf dem Blog oder unter:
https://blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema
https://www.facebook.com/luchskino

Medizinstudentin erhält Vortragshauptpreis bei Kongress der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung

Der halleschen Medizinstudentin Viktoria Böker ist in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen der Hauptpreis in der Kategorie „Vortrag“ der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung verliehen worden. Vortrag und Preisverleihung fanden Anfang Juni auf der 1. Gemeinsamen Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung in Leipzig statt.

Tagunsgpräsident PD Dr. Ulrich Halm, Preisträgerin Viktoria Böker, Präsident der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung Prof. Jürgen Weitz und Tagungspräsident Prof. Dr. Karsten Ridwelski (v.l.n.r.)

In ihrem Vortrag zum Thema „Stellatumzellen und ihre Beteiligung am Pankreaskarzinom“ stellte Böker ihre Promotionsarbeit in der Sitzung der jungen Chirurgen in Mitteldeutschland vor, die sie im Forschungslabor der Klinik für Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie am Universitätsklinikum Halle (Saale) anfertigt. In ihrer Arbeit untersucht sie mögliche genetische Veränderungen von spezialisierten Bindegewebszellen, sogenannten Stellatumzellen, die eine wichtige Rolle im Rahmen der Tumorentwicklung des Bauchspeicheldrüsenkrebses spielen.

Böker konnte erstmalig zeigen, dass auch in diesen nicht-bösartigen den Tumor begleitenden Zellen genetische Veränderungen zu finden sind, die wahrscheinlich eine wichtige Rolle für das Tumorwachstum spielen und Angriffspunkte für neue diagnostische Methoden und Therapien darstellen könnten.

Programm der Langen Nacht der Wissenschaft in Halle ist online

Die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle präsentiert sich in ihrer 17. Auflage mit einer Website in neuer Optik und weiterhin mit ihrem Markenzeichen: der Eule. Ab heute, 7. Juni 2018, sind das Programm sowie weitere nützliche Informationen unter der Adresse www.lndwhalle.de abzurufen. Sachsen-Anhalts größte Wissenschaftsveranstaltung findet in diesem Jahr am Freitag, 6. Juli, statt; rund 90 universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen laden zu über 300 Veranstaltungen ein.

Die 17. Lange Nacht der Wissenschaften organisiert die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und der Stadt Halle. In der Zeit von 17 Uhr abends bis 1 Uhr morgens präsentieren am 6. Juli Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende eine ganze Nacht lang ihre Arbeitsgebiete mit Experimenten, Science Slams, Führungen, Vorlesungen und Diskussionsrunden. Zusätzlich gibt es auf dem Universitätsplatz ein umfangreiches Bühnenprogramm und am Von-Seckendorff-Platz ein Feuerwerk mit Musik.

Die Universitätsmedizin Halle (Saale) wird sich wie jedes Jahr von 18 bis 21.30 Uhr am Universitätsklinikum Halle (Saale) in der Ernst-Grube-Straße 40 präsentieren.

Die Online-Version des Programms bietet Nutzerinnen und Nutzern neben allen – fortlaufend aktualisierten – Informationen auch die Möglichkeit, sich das eigene Programm auf einem Merkzettel zusammenzustellen und sich diesen zum Ausdrucken oder zum Anzeigen auf dem Smartphone zuschicken zu lassen.

Das gedruckte Programmheft zur Langen Nacht der Wissenschaften ist voraussichtlich ab 11. Juni 2018 erhältlich. Das Heft liegt dann kostenlos in der Tourist-Information im halleschen Marktschlösschen, Marktplatz 13, und an vielen weiteren Stellen in Halle und der Region aus.

Das Programm online unter: www.lndwhalle.de

(Text: Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 7. Juni 2018)

Prof. Dr. Gabriele Meyer ist neue Präsidentin der Europäischen Akademie für Pflegewissenschaft (EANS)

Die Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Professorin Dr. phil. Gabriele Meyer, ist zur Präsidentin der European Academy of Nursing Science (EANS, Europäisches Netzwerk für Pflegewissenschaft) gewählt worden.

Für vier Jahre steht sie der Vereinigung nun vor, der sie bereits seit 2007 als Fellow angehört und bei der sie zuletzt Vizepräsidentin gewesen ist. „Ich möchte das bisher Angefangene gut weiterführen und dafür sorgen, dass die Sichtbarkeit unseres innovativen Netzwerks, aber auch die Halles als Standort der Pflegewissenschaft in Europa zunimmt“, so Meyer. Außerdem wolle sie erreichen, dass wieder Fördermittel eingeworben werden, um damit die EANS Summer School und andere wissenschaftliche EANS-Aktivitäten verlässlicher finanzieren zu können. Bisher sei man beispielsweise über das Marie-Curie-Programm sowie die Europäische Wissenschaftsstiftung (European Science Foundation) gefördert worden. Weiterlesen

Neue Gesichter in der Universitätsmedizin Halle (Saale)

Im Bereich Geschichte und Ethik der Medizin hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan. Gleich mehrere neue Gesichter sind auf dem Medizin-Campus Steintor dazu gekommen. Neben dem neuen Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Prof. Dr. Jan Schildmann, sind auch Dr. Florian Bruns und Dr. Martina Struwe neu in Halle.

Während Florian Bruns am Institut vor allem den Bereich Geschichte abdeckt, ist Martina Struwe die neue Geschäftsführerin der Geschäftsstelle der Ethikkommission. Beide werden hier nun in kurzen Interviews näher vorgestellt. Weiterlesen