Studierende und Mitarbeiter der Universität Halle sind am 16. Mai zur Wahl aufgerufen

Senat, Fakultätsräte, Gleichstellungsvertretung und Studierendenvertretungen: Bei den Hochschulgremienwahlen am Mittwoch, dem 16. Mai 2018, sind alle Angehörigen und Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur Wahl aufgerufen. Die Wahllokale sind von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Für die Universitätsmedizin Halle (Saale) sind folgende Wahllokale vorgesehen:

  • Beschäftigte mit Dienstsitz außerhalb Ernst-Grube-Str. und außerhalb Charles-Tanford-Proteinzentrum sowie Studierende der Medizin 1.-4. Semester; Studierende Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Zahnmedizin alle Semester:
    Medizin-Campus Steintor, Magdeburger Straße 8 (Dekanatsgebäude), Seminarraum MS8-SR1
  • Beschäftigte mit Dienstsitz Ernst-Grube-Str. und Charles-Tanford-Proteinzentrum sowie Studierende der Medizin ab dem 5. Semester:
    Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, FG5/6 (Lehrgebäude), Seminarraum 10

Die Wahlvorschläge für die jeweiligen Gremien sind hier zu finden: Hochschulwahlen

Hallescher Mering-Forschungspreis geht an Dresdner Medizinstudentin

Beim 3. Josef-von-Mering-Symposium der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II ist der Mering-Forschungspreis an die Medizinstudentin Theresa Hartmann von

Theresa Hartmann
Foto: privat

der Technischen Universität Dresden verliehen worden. Der Forschungspreis wurde zum zweiten Mal von der Klinik ausgelobt und ist mit 1.000 Euro dotiert. Hartmann hatte die vierköpfige Preisjury mit ihrem kompetitiven Vortrag zu „Klonale Heterogenität der β-Zellen im Zebrafisch“ überzeugt. Im Rahmen einer Doktorarbeit hatte sie angefärbte β-Zellen aus dem Pankreas hinsichtlich ihrer Teilungsaktivitäten nach festgelegten Zeiträumen von drei Tagen bis hin zu einem Monat untersucht. Die Zellen sind im Zusammenhang mit Diabetes interessant und es galt zu untersuchen, inwieweit sie Einfluss auf die endgültige Größe des Pankreas nehmen. Hartmann studiert im zehnten Semester an der TU Dresden Medizin und hat in der Arbeitsgruppe „B-Cell Biology and Regeneration“ des Zentrums für regenerative Therapien der TU Dresden mitgearbeitet.

Das Symposium, das im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattgefunden hatte, befasste sich neben praktisch ausgerichteten Workshops mit dem aktuellen Stand der Diabetes-Forschung sowie aktuellen Möglichkeiten der Diabetes-Technologie, so mit Digitalisierung oder Diabetes-Prävention.

Der Titel des Symposiums ehrt Josef von Mering, der durch die Entdeckung der Bedeutung der Bauchspeicheldrüse für den Stoffwechsel berühmt wurde. Gemeinsam mit dem Internisten Oskar Minkowski untersuchte er Störungen des Fettstoffabbaus. 1890 nahm Mering den Ruf auf ein Extraordinariat an der Universität Halle für spezielle Pathologie und Therapie an. Seine Forschungen zum Diabetes führte er hier fort. Er entwickelte außerdem Antipyretika, Narkotika, Schlaf- und Schmerzmittel.

WIR!-Bündnis „Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung (TDG)“ hat sich zum Ideenaustausch erstmals in Halle getroffen

Bei der Abschlusspräsentation wurde aus einzelnen Ideenbausteinen ein Leuchtturm für die Translationsregion.

Die Konzeptphase des Bündnisses „Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung (TDG)“ ist am Donnerstag, 26. April 2018, im Technologie- und Gründerzentrum des Weinberg Campus Halle offiziell eingeläutet worden. Das im Süden Sachsen-Anhalts verankerte und im Rahmen des Förderwettbewerbs „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ geförderte Projekt möchte die durch digitale Technik entstehenden Möglichkeiten so innovativ nutzbar machen und weiterentwickeln, dass die Selbständigkeit im Alter möglichst lang erhalten und die Lebensqualität und Versorgung von Menschen verbessert werden kann. Für diese Zielstellung soll die Region Halle und das südliche Sachsen-Anhalt zu einer Modellregion für diese neuen Technologien (wie bspw. Pflegerobotik) entwickelt werden, so dass aus der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsversorgung und -forschung, Kreativwirtschaft und IT/Technik auch viele neue wirtschaftliche Impulse und Unternehmensgründungen entstehen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tagung

Hallesches Projekt gewinnt Publikumspreis bei „Hackathon“ in Leipzig

Dr. Karsten Schwarz (l.) und Dr. Patrick Jahn (r.) gehören zum „richtigen“ Projektteam, dass mit „Thea“ (Pepper) arbeitet. Beim Hackathon haben jedoch teamfremde Wissenschaftler für den humanoiden Roboter Programme geschrieben.

Wie können ältere Menschen einen Roboter als Assistenten für sich konfigurieren und ihren Bedürfnissen anpassen, ohne dass sie dafür IT-Experten sein müssen? So lautete die Herausforderung (Challenge), der sich ein Team beim Hackathon „innovate.healthcare“ am vergangenen Wochenende (27. bis 29. April 2018) im Gründerzentrum der HHL Leipzig Graduate School of Management gestellt hat. Übungsobjekt: Der humanoide Roboter Pepper, der an der Medizinischen Fakultät der Uni Halle den Namen „Thea“ trägt.

Das Team bestand dabei aus jungen Wissenschaftlern aus dem Bereich Allgemeinmedizin, Informatik und Wirtschaft, die nicht zum Projekt gehören, sondern die von der zweiminütigen Vorstellung der Challenge so angetan waren, dass sie sich dafür gemeldet haben. „Das Spannende daran war eben genau das: Dass teamfremde Menschen Ideen entwickeln. Und es war mehr als interessant zu sehen, auf welche Ideen sie gekommen sind“, sagt Dr. Patrick Jahn, Leiter der Stabsstelle Pflegeforschung der Unimedizin Halle. Weiterlesen

„Emergency in Cinema“-Reihe startet wieder

Ab der kommenden Woche, genauer ab dem 25. April 2018, heißt es wieder „Emergency in Cinema“. Was das ist? Das ist eine Filmreihe, die Medizin, Ethik und Recht im Film aufgreift, das heißt, Filme zeigt, die diese Themen zum Inhalt haben – gepaart mit Diskussionsrunden im Anschluss, die von verschiedenen Fachleuten moderiert werden. Veranstaltet wird die Filmreihe, die einmal im Monat im Luchs-Kino am Zoo in Halle stattfindet, vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät der Uni Halle zusammen mit dem Verein meris und dem Interdisziplinären Zentrum Medizin-Ethik-Recht der Uni Halle. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter: blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema und www.facebook.com/luchskino

Juniorprofessor Tony Gutschner als Experte bei Leopoldina-Diskussionsveranstaltung zur Genomchirurgie eingeladen

Genschere und Genomchirurgie – das was im ersten Moment eher bedrohlich klingt, bietet das Potenzial, schwere, bisher unheilbare Krankheiten zu kurieren. Weltweit forschen Wissenschaftler im Zusammenhang mit diesem Thema, das auch unter Begriffen wie CRISPR/Cas9 in der Öffentlichkeit bekannt ist.

An der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle soll die Diskussionsveranstaltung zur Genomchirurgie „Das Immunsystem gegen Krebs mobilisieren?“ dabei helfen, die unterschiedlichen Perspektiven und Dimensionen kennenzulernen. Am 18. April, von 18 bis 21 Uhr, sind deshalb Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Als einer der Experten ist Junior-Professor Dr. Tony Gutschner von der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingeladen. „Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, um den Menschen die Angst vor CRISPR zu nehmen, die Möglichkeiten dieser Methode zu zeigen und mit ihnen darüber zu diskutieren“, sagt Gutschner. Er forscht mit und zu dieser Methode in seiner Nachwuchsgruppe der Medizinischen Fakultät, die in den Räumen Charles-Tanford-Proteinzentrums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angesiedelt ist.

In der Veranstaltung, die von Wissenschaft im Dialog im Rahmen des Projekts „Genomchirurgie im Diskurs“ von Leopoldina und WiD angeboten wird, lernen die Teilnehmenden zudem ein konkretes Szenario kennen. In Gruppen erarbeiteten sie in einer der möglichen Rollen, z. B. als Ärztin oder Arzt, als Patientin oder Patient, als Forschende oder Angehörige Argumente für die jeweilige Rolle. Dabei werden sie von Moderatoren und den Experten unterstützt. Ziel ist, unterschiedliche Blickwinkel zur Fragestellung „Gentherapie bei Krebs“ kennenzulernen.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort und noch bis zum 16. April möglich. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund des Veranstaltungsformats begrenzt.

Weitere Informationen unter: http://genomchirurgie.de/veranstaltung/das-immunsystem-gegen-krebs-mobilisieren/, www.leopoldina.org/veranstaltungen/veranstaltung/event/2583 sowie hier im Wissenschaftskalender.

Ausgezeichnete Masterarbeit zu einem klinisch relevanten Thema in der Hörforschung

Wenn Laura Fröhlich über das Thema ihrer Masterarbeit spricht, gerät sie ins Schwärmen. Diese hat die Medizinphysikerin am Institut für Physik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angefertigt, aber an der Universitäts- und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale)

Laura Fröhlich hat für ihre Masterarbeit den Anton-Wilhelm-Amo-Preis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhalten.

durchgeführt. Thema: „Virbotactile Thresholds and Bone Conduction Hearing Thresholds: A Comparison of Transducters” – das heißt, sie hat drei verschiedene Untersuchungsgeräte, sogenannte Knochenleitungswandler miteinander verglichen, die in Halle und international als die gängigsten in der Audiometrie, also Gehörvermessung, eingesetzt werden, um herauszufinden, wie das Hörvermögen des Innenohrs ist. „Diesen Vergleich hat bisher niemand gemacht“, sagt Fröhlich.

Für ihre Masterarbeit, aus der sie Teile bereits national und international publiziert und auf Fachvorträgen vorgestellt hat, sowie für ihr gesellschaftliches Engagement in der Betreuung ausländischer Gaststudierender und Gastwissenschaftler hat sie deshalb jüngst den mit 1.000 Euro dotierten Anton-Wilhelm-Amo-Preis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhalten, der einmal im Jahr verliehen wird. Und auch den Nachwuchsforschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Audiologie und einen Vortragspreis der Spanisch-Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde hat sie bereits gewonnen sowie im Fachjournal Ear and Hearing (DOI:10.1097/AUD.0000000000000456) und demnächst auch bei PlosOne publiziert. Weiterlesen

Äthiopischer Arzt bildet sich am halleschen Universitätsklinikum in gynäkologischer Onkologie weiter

Wenn Dr. Dawit Worku, den alle nur Dr. Dawit nennen, nach Äthiopien zurückkehrt, wird er eines nicht vermissen: das kalte Wetter in Deutschland. Die Kolleginnen und Kollegen der Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie am Universitätsklinikum Halle (Saale) hingegen schon. Mit ihnen hat der 32-jährige Arzt in den vergangenen zwei Wochen zusammengearbeitet und sich im Bereich der gynäkologischen Onkologie neues Wissen angeeignet.

Prof. Dr. Christoph Thomssen (l.) und Dr. Dawit Worku

In Äthiopien sind Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs die häufigsten Krebserkrankungen, die in den meisten Fällen wegen zu spät erfolgender Diagnose und Therapie tödlich enden. Äthiopische Frauen würden, oft aus Unwissenheit, viel zu spät einen Arzt aufsuchen, so dass die Erkrankungen schon weit fortgeschritten seien.

Seit Jahren engagiert sich daher die hallesche Universitätsmedizin, vor allem in Person von Dr. Eva Kantelhardt und Prof. Dr. Christoph Thomssen – und über die Jahre finanziell gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) oder dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) -, in dem afrikanischen Land. „Eines unserer Ziele ist es, dass wir in Äthiopien etwas Vergleichbares wie eine Prüfung zur Subspezialisierung Gynäko-Onkologie etablieren. Das wäre ein wichtiger weiterer Schritt in der medizinischen Entwicklung des Landes, bei dem bereits innerhalb von zehn Jahren die Anzahl der Medizinischen Fakultäten von drei auf 20 gewachsen ist“, sagt Thomssen, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie des Universitätsklinikums Halle (Saale). Weiterlesen

147 Ärztinnen und Ärzte ins Berufsleben verabschiedet

Für 147 Absolventinnen und Absolventen der Humanmedizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat am Sonnabend, dem 13. Januar 2018, ein wichtiger Lebensabschnitt geendet. Die 91 Absolventinnen und 56 Absolventen wurden ab 12 Uhr in der Aula des Löwengebäudes, Universitätsplatz 10 in Halle, feierlich ins Berufsleben verabschiedet.

Die Festrede hielt in diesem Jahr der Direktor des Departments für Zahnheilkunde und Lehrpreisträger 2017, Prof. Dr. Hans-Günter Schaller, zum Thema „Gesunde Zähne – Nur zum Durchbeißen und Lächeln?“. Die Begrüßung der Absolventinnen und Absolventen übernahm der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Michael Gekle, Mitglieder des Orchesters der Fakultät unter Leitung von Oberarzt Dr. Volker Thäle sorgten für die musikalische Umrahmung und die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, sprach ein Grußwort.

Die Absolventenverabschiedung in diesem Rahmen findet seit nunmehr zehn Jahren für das jeweils vorangegangene Prüfungsjahr statt. Einschließlich dieses Jahr haben alleine in diesem Zeitraum rund 1.600 Studierende ihr Medizinstudium als Ärztinnen und Ärzte in Halle abgeschlossen.

Die Prüfungen der diesjährigen Absolventinnen und Absolventen haben im Jahr 2017 stattgefunden. Elf von ihnen haben ihr Staatsexamen mit sehr gut bestanden, 72 mit gut, 57 mit befriedigend und sieben mit ausreichend. Unter den Absolventen sind auch fünf aus dem Ausland, genauer dem Jemen, Polen, Südafrika, Kamerun und Nepal.

Und auch Nachwuchs ist während der Studienzeit der Absolventinnen und Absolventen zur Welt gekommen: Neun Babys wurden in diesem Zeitraum geboren.

Medizinische Soziologie erhält „@ward 2017“ für Projekte in der Konzeptionsphase

Im Rahmen des #8 OpenLLZ ist am 21. November 2017 zum vierten Mal der @ward – Preis für multimediales Lehren und Lernen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verliehen worden. Den Konzeptpreis haben in diesem Jahr Dr. Astrid Fink und Olaf Martin unterstützt von Prof. Dr. Matthias Richter vom Institut für Medizinische Soziologie der Medizinischen Fakultät der MLU für ihr Konzept für das Seminar „Medizinische Soziologie“ erhalten.

Preisträger Dr. Astrid Fink und Olaf Martin

Bei dem Konzept handelt es sich um eine Neukonzipierung beziehungsweise Erweiterung eines bereits mehrfach durchgeführten sogenannten „Blended-Learnings“ für das Seminar, das sich durch eine starke Verzahnung von Präsenz- und Online-Phasen auszeichnet. Die Studierenden können sich mittels multimedialer E-Learning-Module Grundlageninhalte erarbeiten und diese dann mit Tests überprüfen.

In darauffolgenden Präsenzsitzungen können dann die Modulinhalte dann vertieft werden. Die Besonderheit des Konzepts liegt vor allem in der intensiveren Betreuung und Unterstützung der Studierenden Zukünftig sollen mit einem an das jeweilige Vorwissen der Studierenden angepassten Einstieg in die dargebotenen Online-Inhalte die Aspekte studentischer Heterogenität berücksichtigt und die Lernmotivation gefördert werden.

„Ich habe über das LLZ eine sehr gute Weiterbildungsreihe absolviert, die ich gern auch weiterempfehle für andere Lehrende unserer Fakultät. Das, was ich dort gelernt und auch bei unseren Studierenden ausprobiert habe, ist bisher sehr gut angekommen“, sagt Fink. Das Konzept, für das es nun den Preis gegeben habe, sei der Abschluss der Weiterbildung gewesen. Ihr und ihrem Kollegen Olaf Martin, der ebenso intensiv daran mitgearbeitet habe, sei dann empfohlen worden, das Konzept für den Preis einzureichen.

„Wir nutzen seit rund drei Jahren E-Learning-Inhalte im Seminar und haben diese auch mithilfe von Evaluationen ständig weiterentwickelt“, erzählt Fink. Allerdings werde E-Learning auch sehr intensiv und teils auch länger an anderen Fakultäten der MLU eingesetzt, so dass man sich umso mehr gefreut habe, dass der Preis nun an das Institut für Medizinische Soziologie gegangen sei.

Der „@ward – Preis für multimediales Lehren und Lernen“ wird im Rahmen des Innovationsprojektes „Studium multimedial“ von der Martin-Luther-Universität in den Kategorien „Multimedial gestützte Lehrveranstaltung“ und „Projekte in der Konzeptionsphase“ vergeben. Der Preis soll das besondere Engagement der Lehrenden in der Entwicklung und im Einsatz multimedialer Lehrkonzepte und -methoden fördern und honorieren.

Beide Preise sind mit einer Finanzierung je einer wissenschaftlichen Hilfskraft mit 40 Stunden pro Monat für ein Semester dotiert, die die Lehrenden bei der Umsetzung des eingereichten Konzeptes beziehungsweise bei der Weiterentwicklung des bestehenden Multimedia-Angebotes unterstützt. „Wir möchten in dem Zusammenhang Inhalte umsetzen, die uns noch fehlen. Dazu zählt beispielsweise, dass wir Lernmaterial, wie unter anderem unsere Filme zu Arzt-Patienten-Situationen und -Kommunikation, umfangreicher in die E-Learning-Module einbinden möchten und in der Konsequenz auch das praktische Wissen besser abprüfen können“, sagt Fink. Außerdem wolle man umfassende Evaluationen erstellen und diese auswerten, um den Wissens- und Fertigkeitenzuwachs bei den Studierenden belegen zu können.

Der Text ist mit Inhalten von https://blog.llz.uni-halle.de/2017/11/ward-preistraeger-2017 erstellt worden.