Roux-Förderprogramm der Medizinischen Fakultät: Bewerbungsschluss für die Module TIF und TIFyoung ist der 19. Februar

Externe Fördermöglichkeiten für Wissenschaftler und wissenschaftlichen Nachwuchs gibt es so einige. Die Medizinische Fakultät Halle bietet mit dem Wilhelm-Roux-Programm zudem ergänzend auch eine „hauseigene“ Option. Damit soll vor allem die Forschung in den beiden Schwerpunkten der Unimedizin Halle – Molekulare Medizin der Signaltransduktion und Epidemiologie/Pflege – und insbesondere die spätere externe Förderfähigkeit von Projekten unterstützt werden.

Für die beiden Fördermodule Translationale/Interdisziplinäre Forschung (TIF) und TIFyoung (Modul 2 und 3) müssen bis zum 19. Februar die Anträge für die aktuelle, maximal zweijährige Förderphase eingereicht werden.

Screenshot_Rouxprogramm

Screenshot der Seite www.medizin.uni-halle.de/roux

In Zusammenarbeit mit dem Prodekanat für Forschung der Medizinischen Fakultät werden hier nochmal einige Fragen geklärt:

Für wen sind TIF und TIFyoung des Roux-Programms gedacht?

Angesprochen sind erfahrene wie auch junge (Nachwuchs)Wissenschaftler, die bereits promoviert haben und an der Medizinischen Fakultät beschäftigt sind. Kooperationen mit Wissenschaftlern anderer Einrichtungen sind aber möglich. Eine Altersbeschränkung gilt dabei nur für das Modul TIFyoung (maximal sieben Jahre nach Promotion).

In beiden Modulen gibt es zudem die Anforderung, dass Kliniker und Theoretiker aus unterschiedlichen Einrichtungen zusammenarbeiten sollen.

Wie objektiv erfolgt eine Bewertung der Projekte?

Alle Projekte werden begutachtet und zwar von einer externen renommierten Gutachterkommission, bestehend aus sechs Personen. Dazu findet am 23. März ein Symposium statt. Dabei wird die Entscheidungen zur Förderung der Projekte getroffen werden, die Antragsteller erfahren über den Ausgang der Begutachtung dann am Folgetag. Die Gutachterempfehlung wird bei der Bewilligung bzw. Ablehnung von Projekten berücksichtigt.

Wie viele Projekte haben eine Chance?

Das ist abhängig davon, wie viele Anträge pro Profilbereich eingereicht werden und für wie viele dann das Geld reicht. In der letzten Förderphase waren 29 Anträge eingegangen, von denen 17 bewilligt wurden. Doch auch Anträge für zunächst abgelehnte Projekte sind nicht umsonst: Einerseits erhält man Übung im Schreiben solcher Anträge und muss sich dem Gutachter-Prozess stellen, andererseits können diese Anträge dann durchaus auch bei weiteren Fördermittelgebern eingereicht werden.

Über welchen Zeitraum erstreckt sich die Förderung und wie hoch kann diese ausfallen?

Insgesamt stellt die Medizinische Fakultät etwa 1,76 Millionen Euro pro Jahr für alle Module des Roux-Programms bereit. Die maximal beantragbare Fördersumme beträgt bei TIF 90.000 Euro und bei TIFyoung 75.000 Euro pro Jahr und Projekt. Die Projektdauer ist jeweils auf höchstens zwei Jahre angelegt. In der aktuellen Förderphase kann mit einem Start der Projekte im Frühsommer 2016 gerechnet werden.

Bis wann muss eine Bewerbung erfolgt sein und wie muss der Antrag aussehen?

Für TIF und TIFyoung gilt der 19. Februar als Bewerbungsschluss. Pro Person kann nur ein Antrag gestellt werden, auch als Co-Antragsteller. Die Anträge müssen sowohl als Printversion als auch als PDF eingereicht werden. Die jeweiligen Einrichtungsleiter müssen die Anträge zudem unterzeichnen.

Die genaue Antragszusammenstellung ist auf den Seiten des Prodekanats Forschung aufgelistet, an dieser Stelle ein kurzer Überblick:

  • 1 Seite Deckblatt (Kontaktdaten, Titel, Förderbeginn, Förderdauer)
  • 5 Seiten konkret formulierter Projektantrag inkl. Referenzen
  • 1 Seite wissenschaftlicher Lebenslauf und maximal fünf eigene Publikationen pro Antragsteller
  • Anlagen (Unterschriften, Kenntnisnahme des Einrichtungsleiters, Angebote für Investitionen o.ä., keine Abbildungen)
  • Anträge können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden.
  • beantragtes Personal (wenn möglich) namentlich benennen und Personalkosten kalkulieren
  • Höchstfördersummen nicht überschreiten

Wo sind Informationen zum Roux-Programm erhältlich?

Das Prodekanat für Forschung ist Ansprechpartner für Fragen rund um das Roux-Programm und den aktuellen Förder-Call. Die wichtigsten Informationen zu allen Modulen, beispielsweise auch zu den Kostensätzen für Personal, sind auf den Seiten des Prodekanats für Forschung abrufbar unter: www.medizin.uni-halle.de/roux

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